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Britischer Nichtraucherverband akzeptiert elektrische Zigaretten

 

Die Kontroverse rund um die Sicherheit und Wirksamkeit elektrische Zigaretten verfolgen in den Vereinigten Staaten inzwischen Hunderttausende von eRauchern mit wachsender Nervosität. Aus Großbritannien mischt sich jetzt ein Nichtraucherverband in die aktuell hitzige Diskussion – mit überraschenden Standpunkten.

Action on Smoking and Health

Action on Smoking and Health

Sichere und sinnvolle Alternative

ASH UK, (ash.org.uk) der britische Ableger der US-amerikanischen Organisation „Action on Smoking & Health“ hat in seinem aktuellen Oktober-Report völlig unerwartet  die eZigarette als eine sichere und sinnvolle Alternative zur traditionellen Tabak-Zigarette dargestellt.

Wörtlich übersetzt heißt es dort: „ASH unterstützt einen Schaden-Verminderungs-Ansatz:  zwar muss ein völliger Verzicht auf Zigaretten weiterhin oberste Priorität haben, dennoch müssen wir anerkennen, dass viele Raucher entweder nicht aufzuhören wollen, oder nicht aufhören können. Für diese Gruppe glauben wir, dass Produkte verfügbar gemacht werden sollten, die Nikotin ohne die im Tabak zu findenden schädlichen Bestandteile auf eine sichere Art und Weise abgeben. Die meisten mit Rauchen verbundenen Krankheiten werden durch den Rauch verursacht, der Tausende von toxischen Chemikalien enthält. Im Gegensatz dazu ist Nikotin relativ sicher. Daher sind elektrische Zigaretten, die Nikotin ohne die schädlichen im Tabak-Rauch gefundenen Toxine liefern, eine sicherere Alternative zum Rauchen. Außerdem verhindern eZigaretten die schädlichen Wirkungen von Passiv-Rauchen, da sie gar keinen Rauch erzeugen.“

Zu niedrige Nikotindosen befürchtet

Während ASH nicht nur davon ausgeht, dass elektrische Zigaretten eine sinnvolle Alternative zu Tabak sein können, sorgen sie sich sogar um einen ausreichenden Nikotingehalt: „die meisten elektrischen Zigaretten liefern eine so niedrige Dosis an Nikotin, dass es einem typischen Raucher kaum den benötigten ‚Schub‘ gibt, um seine Sucht zu befriedigen. Im Ergebnis kann dies Raucher davon abhalten, elektrische Zigaretten weiter zu verwenden.“

ASH UK scheint also weniger über zu hohe, als zu niedrige Nikotindosen besorgt zu sein. Mit dieser auf den ersten Blick merkwürdigen Auffassung geht man allerdings konform zu der Empfehlung erfahrener eRaucher. Anfängern wird in diversen Internet-Foren immer wieder der Rat gegeben, lieber mit einem höher dosierten Nikotin-Fluid einzusteigen und dann den Nikotingehalt schrittweise zu reduzieren.

Mutterverband kämpft gegen Vorwürfe

Der amerikanische Mutterverband von ASH vertritt übrigens die genau entgegengesetzte Linie. Dort wird man nicht müde gegen die Anbieter elektrischer Zigaretten zu wettern. In den USA argumentiert man, dass niemand genau wisse, was wirklich in den elektrischen Zigaretten enthalten sei. Zudem bestehe die Gefahr, dass Kinder und Jugendliche Zugang zu den eCigs finden, da die verschiedenen erhältlichen Aromen dazu einladen würden. Letztendlich nur das vollständige Aufhören die Lösung sein kann. Die Millionen bereits gescheiterter Rauchentwöhner ignoriert man derweil so gut es geht. Zudem kämpft ASH derzeit nicht nur gegen den Zigarettenkonsum sondern auch gegen den Vorwurf, man habe finanzielle Unterstützung von der Pharma-Industrie angenommen. Die Hersteller von Nikotin-Präparaten zu Rauchentwöhnung stehen im direkten Wettbewerb zu den Anbietern von elektrischen Zigaretten und betreiben hinter den Kulissen fleißig Lobby-Arbeit. Man ist sich allerdings selbst noch nicht ganz einig, ob man die elektrischen Zigaretten lieber ganz verboten sehen möchte, oder ob sie apothekenpflichtig werden sollen. Bei einem Verbot ist der unliebsame Wettbewerber vom Tisch, bei der Apothekenpflicht würden sich neue Umsatzpotenziale eröffnen.

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